Der Countdown läuft

In sechs Tagen erscheint „Die Spur des Jägers“. Wie ich vom Verlag erfahren habe, startet der Verkauf gleich mit einer Rabattaktion, sodass das eBook in der ersten Woche für 99 Cent erhältlich ist. Das Ziel einer solchen Aktion ist, den Roman in den Verkaufsrankings möglichst weit nach oben zu bringen und so die Aufmerksamkeit vieler potentieller Leser zu gewinnen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie das Buch angenommen wird und welche Bewertungen und Rückmeldungen ich bekommen werde.

Am kommenden Samstag muss ich dann den zweiten Krimi an den Verlag schicken. Ich bin ziemlich gut im Zeitplan: Von 303 Seiten habe ich 273 fertig bearbeitet. In den nächsten Tagen werde ich mich noch einmal dem abschließenden Showdown widmen und versuchen, noch ein bisschen mehr Spannung aus den letzten 30 Seiten herauszukitzeln. Und dann…

Ja, dann werde ich erst einmal eine kleine Schreibpause einlegen. Am kommenden Wochenende werde ich einfach einmal gar nichts tun und mich dem neuen Roman von Robert Galbraith aka J. K. Rowling widmen. Allzuviel Zeit auf der faulen Haut werde ich aber wohl nicht genießen können. Zum einen muss ich sicher bald auf die Rückmeldungen des Verlages zu Band 2 reagieren, zum anderen steht am 26.11. meine erste Lesung an. Aber dazu bald mehr.

Ideen für einen dritten und auch einen vierten Band habe ich bereits und auch meine Reihe historischer Romane sollte ich rigendwann einmal beenden. Der Schreibstoff geht mir also noch lange nicht aus und das fühlt sich sehr gut an.

Advertisements

Der Kreis schließt sich

Vor wenigen Minuten habe ich die letzten Zeilen meines zweiten Krimis geschrieben und das Manuskript damit vervollständigt. Nachdem ich Anfangs der Woche noch (hoffentlich) alle logischen Fehler und kleinen Unebenheiten der Krimihandlung glatt gebügelt hatte, habe ich in den letzten drei Tagen den abschließenden Epilog des Romans geschrieben. Mit knapp dreitausend Wörtern ist dieser etwas ausführlicher geworden, als eigentlich geplant gewesen war. Aber ich musste mehrere Handlungsstränge zu einem runden Ende führen und versuchen, alle noch offenen Fragen zu beantworten. Und das braucht nun einmal ein wenig Zeit und Raum. Ich habe jedenfalls nicht den Eindruck, dass die letzten Seiten des Buches überfrachtet oder zu lang geraten sind. Aber das muss letztendlich natürlich jeder Leser selbst entschieden.

Am vergangenen Montag habe ich mein persönliches Referenzexemplar von „Die Spur des Jägers“ erhalten. Wahrscheinlich ist das Glücksgefühl noch ein wenig intensiver, wenn man ein gedrucktes Buch vom Verlag zugeschickt bekommt, aber auch das Öffnen der ePub Datei fühlte sich ganz großartig an. Wenn „Die Spur des Jägers“ am 6.11. veröffentlicht wird, werden beinahe dreieinhalb Jahre vergangen sein, seitdem ich die ersten Sätze geschrieben habe. Wow.

Für den zweiten Band werde ich wesentlich weniger Zeit aufwenden müssen. Das liegt zu einem Großteil daran, dass mein Figurenpersonal und die Örtlichkeiten, in denen die Fortsetzung spielt, bereits feststehen. Ich bewege mich also auf vertrautem Gelände und das hat es mir erlaubt, das Buch innerhalb von fünf Monaten zu schreiben und zu überarbeiten, ohne dabei jedoch schlampig oder fahrig zu werden. Mit dem Ergebnis bin ich jedenfalls sehr zufrieden. Ich werde das Buch jetzt noch einmal unter sprachlichen Gesichtspunkten durcharbeiten und dann kann ich es in zwei Wochen guten Gewissens an den Verlag schicken.

Fädenspinnen

Die vergangene Woche habe ich dazu genutzt, die beiden Kriminalfälle, um die mein zweiter Roman sich dreht, noch einmal genau zu analysieren. Dabei bin ich sehr gründlich vorgegangen: Ich habe eine insgesamt acht DINA4-Seiten umfassende, zweispaltige Tabelle angelegt, in der ich chronologisch die einzelnen, im Roman verstreuten Hinweise und die Ermittlungsschritte eingetragen habe, von der ersten Erwähnung der Taten im Lokalradio bis zum finalen Showdown.

Dadurch wollte ich mögliche Lücken oder lose Enden in der Indizienkette aufspüren und ich glaube, dass mir das auch ganz gut geglückt ist. Nun liegt mir eine Liste mit siebzehn Kritkpunkten vor, die ich noch einmal im nächsten Überarbeitungsschirtt berücksichtigen muss. Dabei geht es dann beispielsweise um Details wie korrekte Zeitangaben. Wenn die Leiche um 23.45 Uhr gefunden wird, kann sie nicht um 00.10 Uhr telefonieren. Ich bin ja nicht Stephen King und eine rote Piesterin von R’hllor ist auch nicht in der Nähe. Größere Logiklöcher habe ich jedoch glücklicherweise nicht entdeckt, ich bin aber sehr gespannt, ob die Lektorin des Verlags dann noch ein paar Detail zutage fördert, die mir bislang entgangen sind.

Die kommende Woche werde ich dazu nutzen, diese ToDo-Liste abzuarbeiten. Danach schreibe ich dann den Epilog. Den habe ich mir ganz bis zum Schluss aufgehoben, um an dieser Stelle dann auch wirklich alle losen Fäden noch einmal zu einem runden Ende zu verbinden. Schließlich werde ich das Manuskript dann ins Pub-Format konvertieren und einmal auf meinem Tablet durchlesen. Ich habe nämlich bei „Die Spur des Jägers“ die erstaunliche Erfahrung gemacht, dass bereits der Wechsel des Leseformats von der Textverarbeitungsdatei zum Reader auch ein wenig den Blickwinkel verändert. Bei meinem ersten Krimi habe ich so noch einige Details entdeckt, die mir beim mehrfachen Durchlesen am Computer entgangen waren. Insofern hoffe ich dann auch wieder auf einen erleuchtenden Perspektivenwechsel.

Abschließend werde ich noch die sprachlichen Unebenheiten etwas glätten. Und dann ist mein zweiter Krimi endlich fertig. Ich dürfte somit keine Probleme damit haben, das Manuskript bis zum 7. November an den Verlag zu schicken. Das sind noch 21 Tage. Don’t Panic!

Cover, Trailer und Teil 2

Am vergangenen Montag habe ich das endgültige Manuskript von „Die Spur das Jägers“ an den Verlag übermittelt. Irgendwie war es schon ein seltsames Gefühl, diesen Text, an dem ich zweieinhalb Jahre lang gearbeitet hatte, den ich immer wieder verändert, umgeschrieben und korrigiert hatte, mit der Abgabe der finalen Fassung sozusagen in Stein zu meißeln. Allerdings hatte ich nicht allzu viel Zeit, mich mit dem Thema „Loslassen“ zu beschäftigen, denn bis das Buch am 6. November erscheint, gibt es noch viel zu tun.

Jetzt geht das Marketing für „Die Spur des Jägers“ erst so richtig los und nach der Erstellung des wunderbaren Covers durch den Verlag war der zweite Schritt hierzu das Produzieren eines Buchtrailers. Wahrscheinlich wäre ich von selbst nie auf die Idee gekommen, einen kurzen Teaser zu meinem Buch zu drehen, aber der Verlag hat mir dazu ein paar wertvolle Tipps gegeben und nachdem ich mir ein gutes Dutzend aktueller Buchtrailer anderer Autoren zu Studienzwecken angesehen hatte, hatte ich richtig Lust dazu bekommen, eine kurze Sequenz zu filmen und dann nachzubearbeiten. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden:

https://www.youtube.com/watch?v=x5uQwFrLRyI

Natürlich bin ich noch meilenweit von einem professionellen Trailer entfernt, aber der Spaß, den mir die Arbeit daran gemacht hat, wiegt die eine oder andere Unzulänglichkeit zumindest für mich mehr als auf.

Parallel dazu bin ich gerade noch dabei, die Fortsetzung von „Die Spur des Jägers“ fertigzustellen. Auch hier läuft die Uhr gegen mich. Am 7. November muss das Manuskript in der Rohfassung beim Verlag vorliegen. Aktuell arbeite ich gerade daran, die Figuren noch etwas plastischer zu zeichnen und zu prüfen, ob ihre Handlungen in sich logisch sind. Dann werde ich die Krimihandlung nach dem gleichen Kriterium überprüfen. Sie ist schließlich das Herzstück eines Krimis und da können die Kommissarinnen noch so lebensecht sein, wenn der Krimiplot nicht funktioniert, funktioniert das ganze Buch nicht. In einem letzten Überarbeitungsschritt geht es dann noch um sprachliche Feinheiten, aber dazu komme ich sicher noch ein einem meiner nächsten Blogeinträge.

Es gibt also viel zu tun, aber zur Zeit macht das so viel Spaß, dass es die Anstrengung und des Stress mehr als aufwiegt.

Der Teufel im Detail

Nachdem ich am vergangenen Wochenende mit der ersten Überarbeitung meines zweiten Krimis fertig geworden war, habe ich mir erst einmal ein paar Tage Ruhe gegönnt. Es hat sich ein bisschen angefühlt wie die Zeit unmittelbar nach einer Prüfung, eine seltsame Mischung aus Durchatmen und Langeweile.

Gestern habe ich dann das redigierte Manuskript vom Verlag zurückbekommen. In der Vor-Computer-Ära wären die 378 Seiten mit zahlreichen, leuchtend roten Markierungen versehen gewesen wie ein Schulaufsatz voller Rechtschreibfehler. Heutzutage wird hierfür die Kommentarfunktion von Word benutzt, was wesentlich praktischer ist und auch deutlich freundlicher aussieht, als Korrekturen mit dem Rotstift.

Inzwischen habe ich bereits die Hälfte des Manuskripts durchgearbeitet und schon jetzt bin ich begeistert von der Arbeit der Lektorin. Zum einen sind penibel alle Tippfehler, Kommafehler und sonstige falsch gesetzten oder vergessenen Satzzeichen erfasst. Aber auch kleinere Anschluss- und Logikfehler sind ihr nicht entgangen. Natürlich hatte ich das Manuskript selbst mehrmals durchgearbeitet und korrigiert. Wenn ich nun jedoch sehe, wie viel mir dabei entgangen ist, bin ich ehrlich gesagt ziemlich schockiert. Ein gutes Korrektorat ist Gold wert und ich bin froh, dass ich für „Die Spur des Jägers“ nun die Möglichkeit dazu bekommen habe.

Ich hatte ja bereits zwei historische Romane unter Pseudonym veröffentlicht und obwohl ich beide mindestens ein halbes Dutzdend mal nach Rechtschreibfehlern durchgesehen habe, sind noch immer viel zu viele in den endgültigen Fassungen bestehen geblieben. Das wird natürlich – zu Recht – in mehreren Rezensionen bemängelt und führt zu Punktabzügen. Dies ist dann insofern ärgerlich, dass formale und nicht inhaltliche Kriterien die Kritik negativer ausfallen lassen als notwendig. Vielleicht sollte ich daher auch mit diesen beiden Büchern noch einmal auf Verlagssuche gehen.

Aber zunächst habe ich noch viel Arbeit vor mir. Die zweite Hälfte des Manuskripts wartet auf die Überarbeitung und wenn ich dann die endgültige Version an den Verlag geschickt habe, muss ich mich gleich dem zweiten Band zuwenden. Abgabetermin ist der 7. November. Und doch will ich mich nicht über den damit verbundenen Stress beklagen. Es gibt nichts, was ich zur Zeit lieber tun würde.