Der Kreis schließt sich

Vor wenigen Minuten habe ich die letzten Zeilen meines zweiten Krimis geschrieben und das Manuskript damit vervollständigt. Nachdem ich Anfangs der Woche noch (hoffentlich) alle logischen Fehler und kleinen Unebenheiten der Krimihandlung glatt gebügelt hatte, habe ich in den letzten drei Tagen den abschließenden Epilog des Romans geschrieben. Mit knapp dreitausend Wörtern ist dieser etwas ausführlicher geworden, als eigentlich geplant gewesen war. Aber ich musste mehrere Handlungsstränge zu einem runden Ende führen und versuchen, alle noch offenen Fragen zu beantworten. Und das braucht nun einmal ein wenig Zeit und Raum. Ich habe jedenfalls nicht den Eindruck, dass die letzten Seiten des Buches überfrachtet oder zu lang geraten sind. Aber das muss letztendlich natürlich jeder Leser selbst entschieden.

Am vergangenen Montag habe ich mein persönliches Referenzexemplar von „Die Spur des Jägers“ erhalten. Wahrscheinlich ist das Glücksgefühl noch ein wenig intensiver, wenn man ein gedrucktes Buch vom Verlag zugeschickt bekommt, aber auch das Öffnen der ePub Datei fühlte sich ganz großartig an. Wenn „Die Spur des Jägers“ am 6.11. veröffentlicht wird, werden beinahe dreieinhalb Jahre vergangen sein, seitdem ich die ersten Sätze geschrieben habe. Wow.

Für den zweiten Band werde ich wesentlich weniger Zeit aufwenden müssen. Das liegt zu einem Großteil daran, dass mein Figurenpersonal und die Örtlichkeiten, in denen die Fortsetzung spielt, bereits feststehen. Ich bewege mich also auf vertrautem Gelände und das hat es mir erlaubt, das Buch innerhalb von fünf Monaten zu schreiben und zu überarbeiten, ohne dabei jedoch schlampig oder fahrig zu werden. Mit dem Ergebnis bin ich jedenfalls sehr zufrieden. Ich werde das Buch jetzt noch einmal unter sprachlichen Gesichtspunkten durcharbeiten und dann kann ich es in zwei Wochen guten Gewissens an den Verlag schicken.

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