Die Katze im Sack

Heute Vormittag um 10.30 Uhr habe ich das Manuskript meines zweiten Krimis per Email an den Verlag geschickt. In den vergangenen Tagen war ich noch eifrig mit Überarbeitungen beschäftigt. So habe ich beispielsweise den Showdown noch etwas ausgebaut, um hoffentlich (noch) mehr Spannung zu erzeugen. Zudem habe ich Rechtschreibung und Grammatik geprüft und versucht, Wortwiederholungen auszumerzen.

Somit habe ich nun vom Schreiben des ersten Wortes bis zur Abgabe des Manuskripts vier Monate gebraucht. Als ich heute morgen auf den „Senden“-Button geklickt habe, war ich sehr zufrieden mit den 310 Seiten. Das Buch ist so geworden, wie ich es mir in der Planungsphase im Juni ausgemalt hatte.

Nun bin ich natürlich gespannt auf die Rückmeldung des Verlages. Ich hatte ja ursprünglich nur „Die Spur des Jägers“ angeboten und dann gleich einen Vertrag über zwei Krimis unterschrieben. Ullstein Midnight hat den zweiten Band sozusagen gekauft wie die Katze im Sack. Das ist natürlich einerseits ein schönes Kompliment für das Potential, das in „Die Spur des Jägers“ zu liegen scheint, andererseits erzeugt es aber auch einen gewissen Druck. Ich habe mich in den letzten Tagen durchaus auch ein paar Mal bei dem Gedanken ertappt, was wohl passiert, wenn der zweite Band beim Verlag nicht gut ankommen sollte. Wahrscheinlich sind das Sorgen, die sich jeder Schriftsteller irgendwann einmal macht.

Allerdings gelingt es mir bislang ganz gut, mit diesen Zweifeln umzugehen, indem ich mir vor Augen führe, dass ich mit Band zwei gut an das Ende von „Die Spur des Jägers“ anknüpfen konnte, dass die Geschichte glaubwürdig und spannend fortgeführt wird und dass auch die Fortsetzung ganz bestimmt zufriedene und vielleicht sogar begeisterte Leser finden wird.

Insofern konnte ich das Manuskript heute morgen guten Gewissens abschicken. Viel Zeit zum Feiern bleibt mir jedoch nicht. Morgen wird „Die Spur des Jägers“ veröffentlicht und ich bin schon sehr gespannt, wie das Buch sich machen wird.

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