Nanowrimo

Am kommenden Dienstag startet mit Beginn des Monats November der diesjährige nanowrimo. Für alle, die nicht mit dem Konzept vertraut sind: Autoren in aller Herren Länder setzen sich dabei das Ziel, ihr aktuelles Romanprojekt in den 30 Tagen des November um mindestens 50000 Wörter voran zu bringen. Auf www.nanowrimo.org stellen sie ihre Projekte vor und informieren regelmäßig über ihre Schreibfortschritte.

Ich habe bislang noch nie an einem nanowrimo teilgenommen. Im letzten Jahr war ich mit der Korrektur von „Schwabenmord“ beschäftigt und in den Jahren zuvor wusste ich gar nicht, dass es so etwas gibt. Ursprünglich hatte ich auch für dieses Jahr keine Teilnahme eingeplant und wollte mich stattdessen lieber mit dem Ausarbeiten eines neuen Thrillerprojekts beschäftigen, das mir schon länger im Kopf umherspukt. Doch dann kam mal wieder die Muse vorbei und ich konnte nicht verhindern, dass sie mich wild abknutscht.

Vor ziemlich genau zwei Wochen hatte ich eine erste Idee für ein neues Krimiprojekt. Wie meine Inge-Vill-Reihe, ist der Schauplatz Oberschwaben, allerdings habe ich dieses Mal einen real existierenden Ort ausgewählt. Der Krimi spielt in der Umgebung von Biberach/Riss. An einem idyllischen kleinen See, dem Lindenweiher (siehe Foto) werden in einer kalten Winternacht die Leichen zweier Teenager gefunden, sehr zum Unwillen meines Kommissars, der gerade dabei war, sich seine Tourenski für eine Alpenüberquerung anzuschnallen. Doch ein bestimmtes Detail im Zusammenhang mit dem Fall will ihn einfach nicht loslassen. Und so kommt es, wie es kommen muss.

Aus dieser Grundidee habe ich in den letzten Tagen einen kompletten Plot und viele mehr oder weniger sympathische Charaktere für mein Projekt mit dem Arbeitstitel „Lindenweiherleichen“ entworfen. Nun bin ich gerade noch dabei, der Handlung den letzten Feinschliff zu geben und am 1.11. werde ich mich daran machen, die Seiten mit Wörtern zu füllen.

Insgesamt veranschlage ich 75000 Wörter für den Roman. Da ich an Sonntagen nicht schreibe, bleiben mir 26 Tage dafür, sodass ich mit 3000 Wörtern am Tag mein Ziel gut erreichen dürfte. Dafür brauche ich erfahrungsgemäß etwa zwei Stunden täglich. Das ist machbar, allerdings wird mein Netflix-Abo in den nächsten vier Wochen dann wohl deutlich weniger intesiv genutzt werden als zuvor.

Hier und auch auf der nanowrimo-Seite werde ich regelmäßig über meine Fortschritte berichten. Wer mir dort folgen oder mich als writing buddy hinzufügen mag: Ich bin als MatthiasErnstAutor unterwegs. Allen Teilnehmern wünsche ich einen schönen, kreativen und vor allem frustfreien Nanowrimo 2016!

 

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